Spielzeug aufbewahren im Kinderzimmer

Helles Spielzimmer mit zwei weißen Regalen in Hausform voller Bücher, Holzkisten und bunter Schachteln, davor eine Holzkiste auf Rollen, ein kleiner Tisch mit gelbem Telefon, Hocker und ein gestreifter Teppich

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Kinderzimmer einrichten

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Sechs Teile, die jedem Spielzeug einen festen Platz geben, den auch Kinder verstehen, von Lego über Autos bis zu den Kuscheltieren.

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Kinderzimmer mit fliederfarbener Wand, Hausbett aus Holz mit Lichterkette, Kissen und blauer Decke, daneben eine weiße Kommode, ein Sideboard, ein Sessel und ein runder blauer Häkelteppich

Kinderzimmer werden selten unordentlich, weil zu viel Spielzeug da ist. Sie werden unordentlich, weil das Spielzeug keinen Platz hat, den ein Kind sich merken kann. „Räum auf" heißt dann: alles in die große Kiste. Und wer das blaue Auto sucht, kippt die Kiste zehn Minuten später wieder aus.

Die Lösung ist fast immer dieselbe: kleinere Einheiten, jede für eine Sorte Spielzeug, offen und auf Kinderhöhe. Was ein Kind sieht und selbst erreicht, räumt es auch selbst zurück. Und das wird im Herbst wichtiger, als es klingt, denn nach Weihnachten kommt meistens noch einiges dazu.

Sechs Teile, die dabei helfen.

Boxen und Körbe: Ordnung, die ein Kind versteht

Faltboxen aus Stoff, 6er-Set

Das Grundgerüst für fast jedes Kinderzimmer. Die Boxen haben das Maß, das in die gängigen quadratischen Regalfächer passt, also auch ins Kallax. Eine Box pro Sorte: Bausteine, Puppenzubehör, Instrumente, Verkleidung. Mehr Sortieren braucht es für die meisten Kinder nicht.

Der Trick für Kinder, die noch nicht lesen: ein Foto oder eine Zeichnung vorn auf die Box kleben. Dann weiß auch ein Dreijähriger, wohin die Rassel gehört. Und weil die Boxen Griffe haben, holt sich das Kind die ganze Box auf den Teppich, statt das Fach auszuräumen.

Tragbarer Organizer für Malsachen

Stifte, Scheren, Kleber und Knete haben die Eigenschaft, sich über drei Schubladen und den Esstisch zu verteilen. Ein Caddy mit Griff hält alles zusammen und wandert mit dahin, wo gemalt wird. Danach kommt er als Ganzes zurück ins Regal.

Er ist aus Kunststoff und lässt sich abwischen, was bei Filzstiften ohne Kappe schnell zur wichtigsten Eigenschaft wird. Mehrere lassen sich stapeln, wenn die Bastelsachen mehr werden.

Die Sonderfälle: Lego, Autos und Kuscheltiere

Aufräumsack mit Spieldecke

Lego ist in keiner Kiste gut aufgehoben: Wer das eine Teil sucht, wühlt sich durch alle anderen, und am Ende liegt die Hälfte auf dem Boden. Ein Aufräumsack ist ausgebreitet eine runde Spieldecke. Gespielt wird darauf, und zum Aufräumen zieht man einfach die Kordel zu. Fertig in drei Sekunden.

Das funktioniert genauso für Duplo, Playmobil oder Murmelbahnen. Alles, was aus vielen kleinen Teilen besteht und beim Spielen ohnehin ausgebreitet wird.

Autokoffer mit Einzelfächern

Spielzeugautos sammeln sich schneller, als man denkt, und in einer Kiste verkratzen sie sich gegenseitig. Im Autokoffer hat jedes Auto sein eigenes Fach. Das lieben Sammelkinder, weil sie ihre Autos sehen und zählen können, und Eltern, weil der Koffer zugeht und sich wegstellen lässt.

Er ist aus Metall und hält es aus, wenn er mal die Treppe herunterfällt. Auf Reisen oder zu den Großeltern kommt er einfach mit.

Hängematte für Kuscheltiere

Kuscheltiere nehmen viel Platz ein und passen in keine Box, ohne platt gedrückt zu werden. Eine Hängematte aus Netz wird in eine Zimmerecke gespannt und nimmt dort Dutzende davon auf, sichtbar, aber vom Boden weg. Die Ecke über dem Bett oder hinter der Tür wird sonst ohnehin nicht genutzt.

Kinder mögen sie, weil die Kuscheltiere „schlafen gehen". Das ist die beste Motivation zum Aufräumen, die man sich wünschen kann.

An der Wand: Bücher mit dem Cover nach vorn

Wandregal für Kinderbücher

Im normalen Bücherregal stehen Bilderbücher mit dem Rücken nach vorn, und den kann ein Kind nicht lesen. Also zieht es alle heraus, bis das richtige dabei ist. In einem Wandregal mit Leisten stehen die Bücher mit dem Cover nach vorn, das Kind erkennt sein Lieblingsbuch sofort und stellt es auch wieder zurück.

Es hängt flach an der Wand und braucht keine Stellfläche. Das ist in kleinen Kinderzimmern oft der eigentliche Gewinn. In Kinderhöhe montiert, wird es zur Leseecke.

Die Reihenfolge, falls du nicht alles brauchst

Fang mit den Faltboxen an. Sie schaffen die Grundordnung für den ganzen Raum, und du siehst nach einem Nachmittag Sortieren, welches Spielzeug wirklich noch benutzt wird.

Danach kommt das, was bei euch am meisten herumliegt: Lego oder Duplo? Dann der Aufräumsack. Viele Autos? Der Koffer. Ein Berg Kuscheltiere auf dem Bett? Die Hängematte.

Das Bücherregal und den Malsachen-Organizer kannst du dir für die Zeit nach Weihnachten aufheben. Dann weißt du, wie viel dazugekommen ist.