Kleine Küche organisieren

Kleine helle Küche in U-Form mit Fenster und Stadtblick, geöffnete Schubladen mit Besteckeinsatz und Töpfen, Holzarbeitsplatte mit Wasserkocher, Orchidee und Ölflaschen, darüber grifflose weiße Hängeschränke

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Küche einrichten & organisieren

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Sechs Teile für Schubladen, Oberschränke und den Platz unter der Spüle, mit denen eine kleine Küche mehr aufnimmt, ohne dass ein Schrank dazukommt.

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Helle Küche in L-Form mit cremeweißen Schränken, Holzarbeitsplatte, Gasherd und Schneidebrett, zwei geöffnete Schubladen neben der Spüle, Einbaubackofen, Kühlschrank und ein grüner Läufer auf dem Holzboden

In einer kleinen Küche ist selten der Schrank zu klein. Meistens ist er nur schlecht aufgeteilt: Die Pfannen liegen ineinander, die Deckel suchen sich irgendwo einen Platz, über den Gewürzdosen stehen zwanzig Zentimeter Luft, und unter der Spüle steht alles auf dem Boden, weil das Abflussrohr im Weg ist.

Das Gute daran: Genau diese Lücken lassen sich füllen, ohne dass du umbaust oder ein neues Möbel kaufst. Es geht um Einsätze, die in die vorhandenen Schubladen und Schränke passen und aus einem Fach zwei oder drei machen.

Sechs Teile, die genau das tun.

Die Schubladen: jedes Teil bekommt einen festen Platz

Besteckkasten aus Bambus, ausziehbar

Der Standard-Besteckeinsatz, der mit der Küche kam, passt fast nie. Entweder bleibt rechts ein Streifen frei, in dem sich Korkenzieher und Schäler sammeln, oder er ist zu kurz und rutscht bei jedem Aufziehen nach hinten. Dieser hier lässt sich in der Breite ausziehen, bis er von Wand zu Wand sitzt. Damit entstehen zusätzliche Fächer genau dort, wo vorher das Durcheinander lag.

Bambus ist dabei mehr als Optik: Er verzieht sich weniger als billiges Holz und lässt sich feucht auswischen.

Pfannenhalter für die Schublade

Pfannen, die ineinander liegen, sind der Klassiker in der tiefen Unterschrankschublade: Wer die mittlere will, hebt die obere heraus und kratzt dabei die Beschichtung an. Dieser Halter wird in der Breite ausgezogen und hat verstellbare Teiler, zwischen denen Pfannen, Bleche und Schneidebretter senkrecht stehen.

Senkrecht ist hier das eigentliche Prinzip. Du greifst die Pfanne, die du brauchst, und alle anderen bleiben, wo sie sind.

Organizer für Dosendeckel

Frischhaltedosen stapeln sich gut, ihre Deckel nicht. Sie rutschen durch die Schublade, und am Ende passt keiner zu der Dose, die gerade vor dir steht. Ein Deckelorganizer stellt sie hochkant in Fächer, sortiert nach Größe. Die Dosen selbst können dann ineinander gestapelt daneben stehen und brauchen nur noch einen Bruchteil des Platzes.

Er ist ebenfalls ausziehbar, passt also auch in eine schmale Schublade oder direkt in den Unterschrank.

Die Schränke: die Höhe nutzen, die sonst leer bleibt

Ausziehbares Gewürzregal

Gewürzdosen stehen im Oberschrank meistens in einer Reihe, und die hintere Reihe sieht niemand. Ein Stufenregal hebt jede Reihe ein Stück an, sodass du alle Etiketten auf einmal lesen kannst. Die zwanzig Zentimeter Luft darüber werden damit endlich benutzt.

Im Set sind zwei Stück, die sich in der Breite anpassen und übereinander stapeln lassen. Passt also auch in einen schmalen Hängeschrank.

Drehteller mit zwei Ebenen

Im Eckschrank verschwinden Dinge. Was hinten steht, kommt nur heraus, wenn du vorher alles andere herausräumst. Ein Drehteller holt die hintere Hälfte mit einer Handbewegung nach vorn. Mit zwei Ebenen passt auf dieselbe Grundfläche doppelt so viel: unten Öle und Essig, oben kleine Gläser und Dosen.

Er funktioniert übrigens genauso gut auf der Arbeitsplatte neben dem Herd, wenn du die meistbenutzten Sachen lieber griffbereit hast.

Unter der Spüle

Regal mit Ausziehschublade

Der Schrank unter der Spüle ist der unordentlichste in fast jeder Küche. Das Abflussrohr sitzt in der Mitte, also stellt man alles auf den Boden, und nach ein paar Wochen steht der Spülmittelnachschub hinter drei Flaschen Reiniger.

Dieses Regal ist schmal genug, um links oder rechts neben das Rohr zu passen, und bringt zwei Etagen mit. Die untere ist eine Schublade: Du ziehst sie heraus und siehst alles, was darin steht, statt hineinzugreifen und zu tasten. Wer Platz hat, stellt zwei davon auf beide Seiten.

Die Reihenfolge, falls du nicht alles brauchst

Fang mit der Schublade an, die dich am meisten nervt. Bei den meisten ist das die mit den Pfannen oder die mit den Dosendeckeln, weil du sie täglich aufziehst und jedes Mal suchst.

Danach die Schränke: Der Drehteller lohnt sich sofort, wenn du einen Eckschrank hast, das Gewürzregal, sobald mehr als eine Reihe Gläser nebeneinander steht.

Das Regal unter der Spüle kommt zum Schluss. Es sieht niemand, aber du merkst es jeden Abend, wenn du das Spülmittel nachfüllst.